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Solveig Lückerath hat in ihrer Malerei auf eine überaus vortreffliche und expressive Art und Weise die volle Sinnlichkeit der Farbe und des Farbauftrags mit der feinen Geistigkeit der Linienführung verknüpft.
Waltraud Maria Weiland (Dipl.-Medienkünstlerin / Berlin)
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Die Düsseldorferin Solveig Lückerath beschäftigt sich seit Mitte der Achtziger Jahre mit Bildender Kunst.
Ausgehend von einem Studium der Kunstgeschichte an der Universität Bonn, über Studien der Malerei, des Zeichnens und der Fotografie, reicht der Bogen heute bis zu didaktischen Projekten in der Kunsterziehung und Vorträgen zur Seh-Schulung zeitgenössischer Kunst.
Neben den klassischen Bereichen der Bildenden Kunst arbeitet Solveig Lückerath auch in Projekten zur Theater- und Stimmarbeit sowie Bhuto.
In der Pressemitteilung zu ihrer Ausstellung "Markierungen" (2002) heißt es: "Solveig Lückerath ist immer auf der Suche nach neuen Formen und Entsprechungen. Insofern ist sie eine traditionslose Malerin, die sich selbst nicht einordnet; ihre Wurzeln lassen sich am ehesten in der Informellen Malerei vermuten."
Gezeigt werden Arbeiten Solveig Lückeraths aus den Jahren 1994 bis 2006. Einige der Bilder korrespondieren mit Texten, die auf Anfrage erhältlich sind. Die Bilder ab dem Jahr 2002 sind in ihrem Atelier in der Düsseldorfer Torfbruchstraße entstanden.
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Pressemitteilung zur Ausstellung "Markierungen" (2002 in Düsseldorf)
Markant an der Malerei Solveig Lückeraths ist das Flüchtige, das Festhalten von etwas, was eigentlich immer in Bewegung ist, wie Emotionen (a-motion, wie Mary Daly sagen würde) und Bewegungen im Raum, die Würdigung bereits vorhandener Strukturen.
Die Struktur der Figuren, die mal fragil gezeichnet, in den Untergrund eingeritzt, mal in stark kontrastierendem Pinselstrich gemalt sind, zeigt unmittelbare, impulsive Bewegungen. Es dominieren gebogene, geschwungene Linien, teilweise skeletthaft anmutende Formen; in anderen Bildern große Flächen, die miteinander verbunden sind, entweder durch figürliches zueinander-in-Beziehung-treten, farbliche Kontraste und/oder durch den Auftrag verschiedener Materialien (Collagen und wasserlösliche/ölige Farben), die sich überlappen und neue Formen hervorbringen. Die Farben orientieren sich an erdigen Tönen (Umbra), Schwarz kontrastiert helle Farben, verweist auf eher verdeckende, konservierende Schichten und hebt zarte Liniengebung hervor oder schränkt sie bewußt ein ("Celan").
Immer scheinen die Figuren miteinander in konflikthaften Beziehungen zu stehen, Grenzen werden austariert und bisweilen wird auch der/die BetrachterIn nach Außen verwiesen, so daß die Flüchtigkeit nicht zu flüchtig Konsumierbarem wird, sondern Bewegungen (geistig, seelisch) in einen Bildkörper geschrieben werden, die Reibungspunkte mit der Bewegung unseres Blickes hervorrufen.
Solveig Lückerath ist immer auf der Suche nach neuen Formen und Entsprechungen. Insofern ist sie eine traditionslose Malerin, die sich selbst nicht einordnet; ihre Wurzeln lassen sich am ehesten in der Informellen Malerei vermuten.
Monika Jaspers
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Solveig Lückerath
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Geboren in Düsseldorf, nach dem Studium der Kunstgeschichte diverse Tätigkeiten, Ausbildung im Buchhandel; als Künstlerin: Malerei, Photografie, Bild/Ton/Text - Inszenierungen,
überwiegend Autodidaktin. Seit 1992 Mitglied der Gruppe Pips-Dada, Bonn
| September / Oktober 2008 "STAUBROT - Erweiterte Wahrnehmung", Einzelausstellung in der Kirche der JVA Euskirchen Bericht» von Katharina Blass auf Euskirchen-online.de des Kölner Stadt-Anzeiger
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Januar bis März 2008 "Antonias Hommagen", Einzelausstellung von Frauenportraits in der Malerei, BEGiNE, Berlin
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| Sommer 2005 | "Lakonik in Farbe", Einzelausstellung im Alten Waschhaus / Kaiserswerth
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| Dez. 2004 | Teilnahme an der 14. Kunstmesse im Bonner Frauenmuseum; mit Gedok A 46
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| Feb. 2004 | "Handgemenge", Gruppenausstellung zum 5-jährigen Bestehen der Produzentengalerie
Plan D
| | Nov. 2003 | ART "A 46 " Kunstmarkt Neuss
| | Nov. 2002 | Ausstellung ergänzend zu der Veranstaltung
"Licht und Schatten" - Elan e.V. und die Rheinischen Kliniken präsentieren Texte von Psychiatrie Erfahrenen und AutorInnen aus Düsseldorf
| | März 2002 | Im Rahmen des intern. Frauentags des Frauenbüros der Landeshauptstadt Düsseldorf : "Photo-Fenster-Blücherstrasse", eine Installation
| | Okt. 2001 | Einzelausstellung im Sozialzentrum der Rheinischen Kliniken im Rahmen der Feier zum 125-jährigen Bestehen
| | Mai 2000 | Einzelausstellung "Markierungen", Verlag & Galerie "Die blaue Eule", Essen
| | Mai 1999 | Einzelausstellung, "Acht mal mit Buch", Heilpraxis Krüger, Düsseldorf
| | Juni 1998 | Einzelausstellung "Bruch-Stück-Haft",
Sozialzentrum der Rheinischen Landeskliniken, Düsseldorf
| | Feb. 1997 | Gruppenausstellung "Weit hergeholt", Galerie "Imago", Berlin
| | Juli 1996 | Einzelausstellung "Geringschätziges", Frauenbücherzimmer, Düsseldorf.
| | April 1995 | Gruppenausstellung "Freiheit/Befreiung", Villa L., Nijmegen
| | Juni 1994 | Einzelausstellung, Photoarbeiten, Luszd, Düsseldorf
| | Juni 1993 | Einzelausstellung "Weg vom Fleck", Uniparens, Berlin
| | April 1993 | Aufführung "Gestapelte Schwellen", LuszD, Düsseldorf
| | Mai 1992 | Gruppenausstellung im SB Kunsthaus, Krefeld
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